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Planung Platzierung Planification et placement Planung Platzierung Planung Platzierung

Planung und Ablauf bezüglich Platzierung von Herdenschutzhunden

Landwirte, die sich erstmals für vom Bund geförderte Herdenschutzhunde interessieren, müssen sich in ihrem Kanton für eine Herdenschutzberatung anmelden (Vorlage Gesuch Herdenschutzberatung). Falls im Rahmen dieser Beratung (Vorlagen Herdenschutzberatung LN bzw. Sömmerung) sowohl von Seite Kanton wie von Seite Landwirt der Einsatz von Herdenschutzhunden als opportun beurteilt wird, so ist das weitere Vorgehen wie folgt:

  • Der interessierte Landwirt sollte sich für den nächsten Sachkundenachweis-Kurs für (angehende) Herdenschutzhunde-Halter anmelden.
  • Der Kanton meldet das Interesse des Landwirts an die Fachstelle Herdenschutzhunde. In der Folge nimmt ein regionaler Fachberater Herdenschutzhunde mit dem interessierten Landwirt Kontakt auf.

Möchte der Landwirt nach erfolgter Fachberatung zu den Herdenschutzhunden (Vorlage Beratung Herdenschutzhunde) solche Hunde anschaffen, so stellt er mit seiner Unterschrift auf dem Beratungsformular (Punkt 6) einen entsprechenden Antrag an den Kanton. Der Fachberater liefert dem Kanton seine Einschätzung zum Antrag in Form einer Expertise und es obliegt dem Kanton zu entscheiden, ob und unter Umständen mit welchen Auflagen dem Antrag bezüglich Haltung und Einsatz von offiziell anerkannten Herdenschutzhunden stattgegeben wird oder nicht.

Sobald die Kantone positiv beurteilte Anträge bezüglich Herdenschutzhunden an die Fachstelle Herdenschutzhunde weitergeleitet haben, kann sich diese um eine baldmöglichste Platzierung solcher Hunde kümmern. In der Regel nimmt die Fachstelle jeweils im Verlauf des Januars die Priorisierung aller eingegangen Anträge bezüglich Herdenschutzhunden vor. Im Durchschnitt beträgt die Wartefrist für einen ausgebildeten Herdenschutzhund rund ein Jahr, im Idealfall geht es schneller, bei grosser Nachfrage nach Hunden kann es länger dauern. Nebst dem Datum des Eingangs des Antrags nach Herdenschutzhunden werden bei der Priorisierung der Zuteilung von Hunden auch Kriterien wie Raubtierdruck oder Nutztierart (-> Kleinvieh vor Grossvieh) sowie regionale Aspekte berücksichtigt.