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Planung & Beratung Gestion de l'espace Planung & Beratung Planung & Beratung

Planung und Beratung

Die Rückkehr der Grossraubtiere verlangt in der sehr klein strukturierten Nutztierhaltung der Schweiz nach betriebsübergreifenden Lösungen. Vor allem im Berggebiet sind deshalb langfrisitige strukturelle Veränderungen nötig, um Anpassungen an die neue Situation zu ermöglichen. Die eidgenössische Jagdverordnung wurde deshalb angepasst und sieht im Artikel 10 ter Folgendes vor:

• 3 Das BAFU unterstützt und koordiniert die räumliche Planung der Massnahmen durch die Kantone. 
• 4 Die Kantone sind für Planung und Beratung im Bereich Herdenschutz zuständig.

Agridea unterstützt dabei die Kantone, um Planungsprozesse zu initiieren und zu begleiten. Verschiedene

kantonalen Planungsprojekte wurden bereits realisiert oder sind in Bearbeitung.

  • Für den Kanton Wallis wurde eine flächendeckende Schafalpplanung von 2012 - 2014 durchgeführt.
  • Für den Kanton Tessin ist eine Analyse ausgewählter Regionen und Kleinviehbetriebe in Bearbeitung.
  • Im Kanton Uri wird die Schafalpplanung 2015 abgeschlossen.
  • Im Kanton Bern wurde eine flächendeckende Datenerhebung durchgeführt und regionale Planungsprojekte können nach Bedarf realisiert werden.

In den neuen Herdenschutzrichtlinien, die 2015 in Kraft treten, werden die Vorgaben für zukünftige

Planungsprojekte konkretiesiert werden. Das BAFU finanziert 50% dieser Planungsprozesse. Die Anträge können direkt ans BAFU gestellt werden.

Es wird zwischen folgenden Planungsebenen unterschieden:

  • Flächendeckende, kantonale Alpplanung
  • überbetriebliche Strukturanpassungen (Alpfusionen)
  • Betriebliche Anpassungen (Umstellung von Weidesystemen)

Dazu kommen Anpassungen in der Weideorganisation, welche sowohl den Talbetrieb wie auch den Alpbetrieb betreffen.