BernAktuellesIm Jahr 2010 gab es einige Wolfsnachweise im Kanton Bern. Eine detaillierte Aufzeichnung wird ständig von den zuständigen Stellen gewährleistet. Eine konsequente und gezielte Herdenschutzstrategie konnte dieses Jahr die Schäden bisher minimieren. Es wurde eine beträchtliche Zunahme von unbehirteten geschützten Alpen festgestellt. GeschichteDer Wolf hat erstmals 2006 im Kanton nachweislich Schafe gerissen. Bereits seit 2001 gab es immer wieder Hinweise auf die Rückkehr des Wolfes. Eine Chronologie von 2006-2009 der Ereignisse ist vom Amt für Jagd und Fischerei zusammengestellt worden. Im Verlaufe des Jahres 2007 wurde eine Strategie mit allen betroffenen Partnern entwickelt, um die neue Herausforderung der Rückkehr des Wolfes anzugehen. Typisch für den Kanton Bern sind die sehr unterschiedliche Strukturen mit unterschiedlichen Topografien und Bewirtschaftungsweisen. Vom Jurabogen bis zum Hochgebirge wird eine grosse Vielfalt von Haltung- und Bewirtschaftungsformen praktiziert. KonzepteDer Kanton hat im Verlaufe des Jahres 2007 ein Wolfskonzept erstellt, wo Entschädigungen, Abschüsse und Herdenschutzmassnahmen geregelt werden. Es wurde eine Strukturanalyse erstellt, um die Voraussetzungen der Schafhaltung im Kanton Bern aufzuzeigen. In Anlehnung an das nationale Wolfskonzept des BAFU wird seither der Herdenschutz umgesetzt. Organisation2007 wurde eine Arbeitsgruppe zur Strategie im Umgang mit dem Wolf und der Umsetzung der Herdenschutzmassnahmen gegründet, wo alle wichtigen Partner zum Thema vertreten sind. Die Kompetenzen bezüglich Umsetzung der kantonalen Strategie sind wie folgt geregelt: Kontakt für Schadensmeldungen und Entschädigungen Kantonaler Herdeschutzbeauftragter
|
|
|
|
|