Aktuelles
Der Wolf wurde bis im August nur noch selten bemerkt. Es ereignete sich ein Riss auf der Alp Grön. Die Umsetzung des Herdenschutzkonzeptes ist im Gang und wird im Herbst im Rahmen einer Zwischenbilanz ausgewertet. Im Vergleich zum Vorjahr, wo 46 Tiere gerissen wurden, ist bisher 2010 nur ein Schaf vom Wolf getötet worden.
Geschichte
Der Wolf ist erstmals 2009 wieder im Kanton Luzern aufgetaucht. Eine Chronologie der Ereignisse ist vom Amt für Jagd und Fischerei zusammengestellt worden. Im Verlaufe des Jahres 2009 wurde eine kantonale Strategie entwickelt, um die neue Herausforderung in der Landwirtschaft anzupacken. Typisch für den Kanton Luzern sind die kleinen Strukturen, einem verhältnismässig kleinen Anteil von gesömmerten Tieren und ein hoher Anteil von Privatalpen.
Konzepte
Der Kanton hat im Verlaufe des Jahres 2009 ein Wolfskonzept erstellt, wo Entschädigungen, Abschüsse und Herdenschutzmassnahmen geregelt werden. Es wurde im Rahmen einer Diplomarbeit eine Strukturanalyse erstellt, um die Voraussetzungen der Schafhaltung im Kanton luzern aufzuzeigen. In Anlehnung an das nationale Wolfskonzept des BAFU wurde von AGRIDEA im Auftrag des Kantons ein Herdenschutzkonzept für 2010-2012 erstellt.
Organisation
2009 wurde eine Begleitgruppe zur Strategie Wolf und der Umsetzung des Herdenschutzkonzeptes ins Leben gerufen, wo alle wichtigen Partner zum Thema vertreten sind. Die Kompetenzen bezüglich Umsetzung der kantonalen Strategie sind wie folgt geregelt:
Kontakt für Schadensmeldungen und Entschädigungen
Josef Muggli
Jagdinspektorat Kanton Luzern
Centralstrasse 33/Postfach
6210 Sursee
Tel. 041 925 10 85
josef.muggli[at]lu[dot]ch
Kantonaler Herdeschutzbeauftragter
Dieter von Muralt
LBBZ Natur und Ernährung
Chlosterbüel 28
6170 Schüpfheim
Tel. 041 485 88 22
dieter.vonmuralt[at]edulu[dot]ch