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Mobiler Herdenschutz Groupe mobile d’intervention Protezione mobile delle greggi Mobiler Herdenschutz

Mobiler Herdenschutz

HundetransportDie mobile Eingreifsgruppe ist zusammengesetzt aus:

  • 2 fest angestellten Hirten während der Sömmerungszeit,
  • 2 Piquet-Hirten, die je nach Bedarf für Notfälle beigezogen werden.

Als Basis für die fix angestellten Hirten dient seit 2003 das Herdenschutzzentrum Jeizinen (VS). Zwischen den Einsätzen arbeiten die Hirten auf dem Betrieb, resp. der Alp mit Herdenschutzhunden und Hütehunden.

Die mobile Eingreifsgruppe:

  • unterstützt Kleinviehhalter, Alpbesitzer und Hirten bei Angriffen von Raubtieren,
  • organisiert die Einführung von Herdenschutzmassnahmen.

Ziel des Arbeitseinsatzes der mobilen Eingreifsgruppe ist es, Schutzmassnahmen einzurichten, die nach dem Einsatz von den Verantwortlichen der Alp/des Betriebes weitergeführt werden können.

Die Einsätze sind als zeitlich begrenzte Hilfeleistungen (1 - 2 Wochen, je nach Entwicklung der Situation) an die betroffene Alp/den Betrieb zu verstehen. Über die Verfügbarkeit der Eingreifsgruppe entscheidet die nationale Koordinationsstelle.

Im Falle eines Ernsteinsatzes organisieren sich die Eingreifsgruppe und die Alpverantwortlichen wie folgt:

Die Eingreifsgruppe:

  • klärt ab, inwiefern und wie die Alp/der Betrieb geschützt werden kann,
  • leitet erste Schutzmassnahmen ein,
  • führt die lokalen Hirten und die Alpbesitzer fachlich in den Herdenschutz ein,
  • kann alle adäquaten Hilfsmittel (Hirten, Herdenschutzhunde, Esel, Zäune, etc.) einsetzen,
  • informiert die Kleinviehhalter und die lokalen Verantwortungsträger über den Herdenschutz.

Die Verantwortlichen der Alp/des Betriebes:

  • unterstützen die Eingreifgruppe im Rahmen ihrer Möglichkeiten,
  • koordinieren die Zusammenarbeit mit den von Ihnen angestellten Hirten,
  • informieren alle betroffenen Tierhalter und stellen sicher, dass diese mit den Schutzmassnahmen einverstanden sind,
  • helfen mit bei Transporten und Zaunmaterialbeschaffung,
  • organisieren in dieser Zeit die Fortführung der Schutzarbeiten der Eingreifsgruppe.

In gegenseitiger Absprache:

  • wird eine angemessene Unterkunft für die Hirten organisiert,
  • wird die Verpflegung für die Hirten geregelt,
  • wird für den Schutz benötigtes Zaunmaterial angeschafft,
  • wird ein dem Schutz adäquates Weidesystem ausgearbeitet,
  • werden Nachbarbetriebe und -alpen sowie regionale Tourismusstellen über die Herdenschutzmassnahmen informiert,
  • falls nötig, werden Angaben an die Presse weitergegeben.

AGRIDEA trifft mit den betroffenen Alpen/Betrieben eine Arbeitsvereinbarung.

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