PartnerBei der nationalen Zusammenarbeit beim Herdenschutz sind insbesondere folgende Partner involviert: BAFUDie Sektion Jagd, Wildtiere und Waldbiodiversität des Bundesamts für Umwelt (BAFU) ist zuständig für die nationale Strategie zum Management der Grossraubtiere und ist Kontaktstelle für die kantonalen Jagdverwaltungen. Sie erlässt Richtlinien und Empfehlungen für den Vollzug der gesetzlichen Grundlagen. KORAKORA (Koordinierte Forschungsprojekte zur Erhaltung und zum Management der Raubtiere in der Schweiz) ist ein unabhängiges Forschungsbüro, das verantwortlich ist für die Populationsüberwachung (Monitoring) der Grossraubtiere. Die KantoneDie Jagdverwaltungen der Kantone sind zuständig für die Feststellung von Wolfs-, Luchs- und Bärenrissen sowie für die Entschädigungszahlungen nachgewiesener Risse. Zudem vollziehen sie die Abschüsse von schadenstiftenden Tieren. Die Landwirtschaftsämter sind zuständig für die Verwaltung der Direktzahlung, die Kontrolle der Tierhaltung im Sömmerungs-und Talgebiet, sowie für die Beratung der Viehhalter. Die Veterinärämter sind zuständig für das Hundewesen. Sie erfassen Hundebisse und kontrollieren und überwachen die kantonale Hundepopulation. Die regionalen KontaktstellenDie regionalen Kontaktstellen befinden sich in den Gebieten, wo sich Wölfe über längere Zeit etabliert haben und sollen die Koordination der Schutzmassnahmen erleichtern.Die regionalen Spezialisten sind zuständig für die Beratung von interessierten und betroffenen Kleinviehhaltern in der jeweiligen Region. Die landwirtschaftliche BeratungIn der Ausbildung dienen die landwirtschaftliche Beratung und die Hirtenkurse an den landwirtschaftlichen Schulen als Informationsplattform für Hirten und Kleinviehhalter. AGRIDEA und die landwirtschaftlichen Schulen Visp und Landquart bieten seit Frühling 2009 eine national koordinierte Schafhirtenausbildung an. Die Umsetzungen der Schutzmassnahmen werden zwischen AGRIDEA und den kantonalen Beratungsstellen koordiniert. Konflikte in der Landwirtschaft wegen der Grossraubtierpräsenz werden gemeinsam angegangen. WWF SchweizDer WWF Schweiz engagiert sich stark für ein möglichst konfliktfreies Zusammenleben von Mensch und Wolf und entwickelt zusammen mit Agridea verschiedene Projekte zur Sensibilisierung von Touristen für den Herdenschutz (z.B. die für die Produktion eines Film-Clips oder der kartografischen Darstellung der durch Herdenschutzhunde geschützten Alpen). Weiter hat der WWF ein eigenes Hilfshirtenprojekt aus der Taufe gehoben, bei welchem Freiwillige Hirten auf Alpen unterstützen, welche durch Wolfspräsenz betroffen sind.
Weitere Partner, mit denen AGRIDEA zusammenarbeitet sind die BUL (Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft), SZV (Schweizerischer Schafzuchtverband), PETCO, GALLAGHER, SCHWEIZERISCHE WANDERWEGE, PRO NATURA und ZOO SCHWEIZ. |
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