Aktuelles
Im Sommer 2010 wurden bisher keine Wolfsschäden registriert. Vereinzelt ist der Luchs aufgetaucht, ohne jedoch grosse Aufregung zu verursachen. Erstmals wurde ein Zivildienstleistender vom Kanton angestellt, um die Hirten während der Sömmerung zu unterstützen. Im Herbst wird ausgewertet, ob allenfalls auch andere Kantone die Möglichkeit von Hirtenhilfen ins Auge fassen.
Geschichte
Der Wolf ist erstmals 2006 wieder im Kanton Waadt aufgetaucht. Da Ende 90-er Jahre die Luchsbestände angestiegen sind, wurde relativ früh begonnen, die Alpen zu schützen. Die meisten grossen Schafherden im Kanton konnten seither mit Behirtung und Schutzhunden geschützt werden. Dank der Luchspräsenz waren die Schäfer und Hirten für die Rückkehr des Wolfes besser vorbereitet als anderswo.
Konzepte
Das kantonale Management lehnt sich an das nationale Wolfskonzept und hat bisher auf eine spezifisch kantonale Strategie verzichtet. Die landwirtschaftlichen Daten sind vom Landwirtschaftsamt erfasst und dienen als Grundlage für Planung und Umsetzung von Herdenschutzmassnahmen.
Organisation
Seit 2008 wird vom Kanton eine Arbeitsgruppe Grossraubtiere geleitet, die sich 2 Mal jährlich trifft, um die aktuelle Situation zu beurteilen und allenfalls Massnahmen und Strategien zu beschliessen. Folgende Verantwortlichkeiten gelten für die Umsetzung des Wolfkonzeptes:
Kontakt für Schadensmeldungen und Entschädigungen
Sebastien Sachot
Conservateur de la Faune
Service des forêts, de la faune et de la nature
Ch. du Marquisat 1
1025 St-Sulpice
021 557 86 30
sebastien.sachot[at]vd[dot]ch
Beratung Herdenschutzhunde
Jean-Pierre Vittoni
Chalet le Petit-Ranch
1866 La Forclaz
024 491 11 28
jp.vittoni[at]bluewin[dot]ch