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Unbehirtete Alpen Alpages sans gardiennage Alpeggi non custoditi da un pastore Unbehirtete Alpen

Unbehirtete Alpen

Bei kleinflächig strukturierten Alpen ist eine ständige Behirtung oft sowohl weidetechnisch, wie auch ökonomisch nicht sinnvoll.
Es gilt deshalb abzuklären, inwiefern nicht behirtete Alpen geschützt werden können. Folgende Voraussetzungen erleichtern die Haltung von Herdenschutzhunden bei unbehirteten Tieren:

  • Integration von Schutzhunden im Winter.
  • Nur einer oder wenige Kleinviehbesitzer.
  • Kein oder wenig Tourismus auf der Alp.
  • Gute Gewöhnung an Futterautomaten.
  • Regelmäßige Kontrolle (mind. 2 x wöchentlich).
  • Umtriebsweide mit Zaunkoppeln.
  • Gute Erreichbarkeit und Übersichtlichkeit der Alp.

Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass bei geeigneten Voraussetzungen unbehirtete Alpen mit Herdenschutzhunden effizient betrieben werden können.

Seit 2010 werden die unbehirteten Alpen vom Präventionsprogramm unterstützt. AGRIDEA hat dazu Regelungen herausgegeben. Zwischen AGRIDEA und dem Alpbewirtschafter wird eine Arbeitsvereinbarung zur Qualitätssicherung unterzeichnet.