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Das Management der Grossraubtiere Bär, Wolf und Luchs ist räumlich in der Schweiz in acht Regionen (so genannte Kompartimente) unterteilt: Jura, Wallis, Nordwestalpen, Zentralschweiz West, Zentralschweiz Ost, Tessin, Nordostschweiz und Graubünden. Pro Kompartiment steuert eine interkantonale Kommission (IKK) das Grossraubtiermanagement. Die IKK umfasst Vertreter der betroffenen Kantone und des Bundesamtes für Umwelt (BAFU). Zudem werden bei Bedarf Experten beigezogen. Die interaktive Karte auf dieser Seite (sowie auf den Seiten der einzelnen Regionen) gibt einen Überblick über die acht Kompartimente, alle aktuell mit Herdenschutzhunden geschützten Alpen, die Präventionsperimeter sowie die durch Grossraubtiere gerissenen Nutztiere der letzten drei Jahre. Die Präventionsperimeter werden jährlich neu definiert, um die beschränkten Ressourcen des Herdenschutzes gezielt einzusetzen zu können. In diesen Gebieten werden Herdenschutzmassnahmen prioritär unterstützt. Die Präventionsperimeter werden erst bei nachgewiesener, andauernder Wolfspräsenz bzw. bei Anwesenheit eines Bären festgelegt. Einzelne Weiden oder Weidenkomplexe, wo aufgrund von Habitat und Topographie wiederholt Schäden durch Luchse aufgetreten sind, werden als so genannte Hotspots oder Schaden-Konzentrationsgebiet definiert, welche den Präventionsperimetern von Wolf und Bär entsprechen. |
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