typo3conf/ext/tx_agritemplate/res/template/protectiontroupeaux/images/top_center/banner/
Esel Ânes Asini Esel

Esel

Esel eignen sich als Schutztiere, denn sie weisen Hunde und andere Raubtiere vehement ab. Esel sind soziale Tiere, die sich an andere Tiergattungen binden, wenn keine Artgenossen da sind. Es kann aber bis 6 Wochen dauern, um eine gute Bindung zwischen Schaf und Esel zu erreichen.

Folgende Richtlinien sollten für Esel als Schutztiere beachtet werden:

  • Mittlere bis grosse Esel eignen sich besser.
  • nicht alle Esel zeigen optimales Schutzverhalten, deshalb sollten nur Esel eingesetzt werden, die ihre Schutzeigenschaften klar  unter Beweis stellen.
  • Die Schutzeigenschaften können relativ einfach mit Hunden getestet werden.
  • Schutzesel müssen alleine mit den zu schützenden Tieren arbeiten. Ansonsten werden sie von ihren Artgenossen zu stark abgelenkt.
  • Die Aufzucht der Esel sollte von möglichst klein auf in der Tierherde mit möglichst wenig Kontakt zu Hunden erfolgen.
  • Während der Geburtssaison müssen die Esel genau beoachtet werden, da sie öfters aggressives oder besitzergreifendes Verhalten gegenüber Neugeborenen zeigen.

Die Verwendung von Schutzeseln in offenem, übersichtlichem Gelände in Herden bis zu 100 Schafen hat die besten Ergebnisse gezeigt. Grosse Weiden, raues Terrain, dichtes Buschwerk, zu grosse Herden oder das Vorhandensein von Wolfsrudeln beieinträchtigen die Wirksamkeit von Schutzeseln.

Da Esel gemäss Tierschutzverordnung nicht ohne Artgenossen gehalten werden können, haben die Kantone bei Schutzeseln die Möglichkeit Ausnahmebewilligungen zu erteilen.

Weitere Informationen zum Thema Eselschutz und Haltung:

Fallbeispiel Eselschutz Maloja

Vergleich Herdenschutzhunde - Schutzesel Graubünden

Allgemeine Haltungsempfehlungen und Koordination für Eselfragen

Nach oben