Rechtliche Grundlagen
80% der Weideflächen sind dabei nicht in Privatbesitz, sondern werden verschiedenen Organisationsformen gemeinsam bewirtschaftet. Dies deutet auf die lange Tradition des gemeinsamen Nutzens in kooperativen Bewirtschaftungsformen (pdf) hin. Damit verbunden sind alte Alpungsrechte und Privilegien für die einheimische Bevölkerung. Die Alpwirtschaft ist sehr lokal geprägt (pdf) und in fast allen Gebieten tief kulturell verankert. Die Alprechte basieren auf Gewohnheitsrechten, die in kommunalen Traditionen gewachsen sind. Die Sömmerungsbeitragsverordnung gibt heute den rechtlichen Rahmen zur Bewirtschaftung und der Berechtigung zu den Direktzahlungen des Bundes. Diese Rahmenbedingungen haben wesentlich zu einer nachhaltigen Bewirtschaftung (pdf) der Alpen beigetragen. |
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