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Interaktive Karte der Einsatzgebiete von Herdenschutzhunden in der Sömmerung

Stand Sommer 2026 (Die schraffierte Zone wird im Laufe der Saison von den Hirten entsprechend dem Aufenthaltsort ihrer Herde und ihrer Hunde aktualisiert)

Erklärung

Aktuelle Beweidungszone
Weide mit Herdenschutzhunde
Wanderwege
Bergwanderwege
Alpinwanderwege

Allgemeine Informationen

Touristen können sich vor einem Ausflug in die Berge anhand der obenstehenden interaktiven Karte darüber informieren, ob sich auf den Alpen Herdenschutzhunde aufhalten. In der Regel bewachen die Hunde auf den Alpen ihre Herden während der gesamten Sömmerungszeit, d. h. frühestens ab Mitte Mai bis spätestens Ende Oktober.

Es kann vorkommen, dass sich Herdenschutzhunde etwas ausserhalb der auf der Karte markierten Weidegebiete aufhalten, da ihr Aktionsradius größer ist als der der Schafe; manchmal überwinden sie sogar die für Schafe bestimmten Zäune. Allerdings sind sie dann nicht so aufmerksam und misstrauisch, wie wenn Sie ihnen begegnen, während sie sich inmitten der Herde befinden.

Um sich bei einer Begegnung mit Herdenschutzhunden richtig zu verhalten, ist es wichtig, einige Grundregeln zu beachten.

Für die Vollständigkeit und Aktualität der Daten wird keine Gewähr übernommen.

Gemäss Art. 10d Abs. 6 der eidg. Jagdverordnung sorgen die Kantone dafür, dass die Einsatzgebiete der Herdenschutzhunde entsprechend gekennzeichnet werden. Sie melden Agridea (im Auftrag des BAFU) die vorgesehenen Einsatzgebiete dieser Hunde (vor allem diejenigen im Sömmerungsgebiet), und diese werden von Agridea auf dieser Karte veröffentlicht (orangefarbene Fläche). Es ist möglich, dass Alpverantwortliche den Einsatz von Hunden entweder nicht der zuständigen kantonalen Herdenschutzberatung melden oder dass Kantone Agridea Einsatzgebiete nicht rechtzeitig weitermelden; die Vollständigkeit und Aktualität der Daten kann daher nicht garantiert werden.

Alpverantwortliche, Hirtinnen oder Hundebesitzer haben die Möglichkeit, Sektoren innerhalb der orangefarbenen Zonen zu definieren, um den Standort der Hunde genauer anzugeben. Diese Sektoren mit dem jeweils gemeldeten aktuellen Standort der Hunde sind auf der Karte schraffiert dargestellt. Die Aktualisierung der Sektoren kann entweder manuell, programmgesteuert oder per Geolokalisierung erfolgen – letzteres gilt für Hundehalter, die ihre Hunde mit GPS-Halsbändern ausstatten. Die korrekte Definition der Sektoren wie auch die Aktualisierung der Aufenthaltsorte der Hunde liegen in der Verantwortung des Alpverantwortlichen oder der Hundehalterin. Die Möglichkeit mittels der schraffierten Flächen den Aufenthaltsort der Hunde genauer zu definieren ist neu und wird schweizweit von Alpverantwortlichen und Hundehaltern erst vereinzelt genutzt. Wenn für eine Alp keine Sektoren definiert sind, schraffieren wir standardmässig die gesamte Alp während der gesamten Sömmerungszeit.

 

Die ausgewiesenen Einsatzgebiete der Herdenschutzhunde (orangefarbene Zonen) ändern sich während einer Sömmerungssaison in der Regel kaum. Es kann in Einzelfällen jedoch vorkommen, dass Alpverantwortliche ihre Herde im Laufe der Saison von der Alp abtreiben, auf den Einsatz ihrer Hunde verzichten oder sich umgekehrt im Laufe der Saison entscheiden, Hunde in ihre Herde zu integrieren. Entsprechende Informationen gelangen in der Regel erst verspätet oder teilweise gar nicht zu Agridea.

Es wird empfohlen, vor einer Wanderung die Route noch am selben Tag zu überprüfen, um zu kontrollieren, wo sich die Alpen mit Herdenschutzhunden befinden und allenfalls in welchen Sektoren die Herdenschutzhunde gerade im Einsatz sind.