Allgemeine Informationen sowie Vollständigkeit und Aktualität der Daten

Allgemeine Informationen

Touristen können sich vor einem Ausflug in die Berge anhand der obenstehenden interaktiven Karte darüber informieren, ob sich auf den Almen Herdenschutzhunde aufhalten. In der Regel bewachen die Hunde auf den Almen ihre Herde während der gesamten Sömmerungszeit, d. h. frühestens ab Mitte Mai bis spätestens Ende Oktober.

Es kann vorkommen, dass sich Herdenschutzhunde am Rande der auf der Karte markierten Weidegebiete aufhalten, da ihr Aktionsradius größer ist als der der Schafe; manchmal überwinden sie sogar die für Schafe bestimmten Zäune. Allerdings sind sie dann nicht so aufmerksam und misstrauisch, wie wenn Sie ihnen begegnen, während sie sich inmitten der Herde befinden.

Um sich bei einer Begegnung mit Herdenschutzhunden richtig zu verhalten, ist es wichtig, einige Grundregeln zu beachten.

Für die Vollständigkeit und Aktualität der Daten wird keine Gewähr übernommen.

Gemäß Art. 10d Abs. 6 der OChP sorgen die Kantone dafür, dass die Einsatzgebiete der Herdenschutzhunde entsprechend gekennzeichnet werden. Sie melden AGRIDEA (im Auftrag des BAFU) die vorgesehenen Einsatzgebiete dieser Hunde (vor allem diejenigen im Sömmerungsgebiet), und diese werden auf dieser Karte veröffentlicht (orangefarbene Fläche). Da nur die Flächen veröffentlicht werden können, die AGRIDEA von den Kantonen gemeldet wurden, sind allfällige Bewirtschafter, die auf bestimmten Flächen Hunde einsetzen, ohne ihren Kanton darüber zu informieren, auf dieser Karte nicht dargestellt; die Vollständigkeit und Aktualität der Daten kann daher nicht garantiert werden.

Alpbetreiber, Hirten oder Hundebesitzer haben die Möglichkeit, Sektoren innerhalb der orangefarbenen Zonen anzulegen, um den Standort der Hunde genauer anzugeben. Diese Sektoren mit dem aktuellen Standort der Hunde sind auf der Karte schraffiert dargestellt. Die Aktualisierung der Sektoren kann entweder manuell, programmgesteuert oder per Geolokalisierung erfolgen – letzteres gilt für Betreiber, die ihre Hunde mit GPS-Halsbändern ausstatten. Die Aktualisierung und die Richtigkeit dieser Sektoren liegen in der Verantwortung des Betriebsleiters oder des Hundehalters.

 

Die orangefarbenen Zonen ändern sich während der Saison kaum, doch kann es in bestimmten Fällen vorkommen, dass Senninnen und Senn ihre Herde im Laufe der Saison von der Alp abtreiben, auf den Einsatz ihrer Hunde verzichten oder sich umgekehrt im Laufe der Saison entscheiden, Hunde in ihre Herde zu integrieren. Für die schraffierten Zonen ist diese Möglichkeit neu, und derzeit veröffentlichen in der Schweiz noch wenige Personen Sektoren ihrer Alp. Wenn kein Bereich der Alp veröffentlicht ist, schraffieren wir standardmäßig die gesamte Alp während der gesamten Sömmerungszeit.

Es wird empfohlen, vor einer Wanderung die Route noch am selben Tag zu überprüfen, um zu sehen, wo sich die Almen mit Herdenschutzhunden befinden und welche Bereiche aktiviert sind.