Weitere

Nebst den aufgeführten Akteuren gibt es viele weitere, die sich ebenfalls mit dem Thema Herdenschutz intensiv befassen.

Landwirtschaftliche Organisationen wie z.B. der Schweizerische Bauernverband, (SBV), der Alpwirtschaftliche Verband (SAV), der Schafzuchtverband (SZV) oder deren Sektionen sind immer wieder mit der Thematik Herdenschutz konfrontiert. Ebenso befassen sich Umweltverbände wie WWF oder Pronatura und Organisationen zum Schutz des Wolfes wie CHWOLF oder die Gruppe Wolf Schweiz (GWS) mit dem Herdenschutz und unterstützen Herdenschutzprojekte und betroffene Landwirte teilweise finanziell.

In der landwirtschaftlichen Branche wurden verschiedene Zuchtvereine für Herdenschutzhunde gegründet, die sich um eine Koordination von Zucht und Ausbildung von Herdenschutzhunden kümmern. So gibt es beispielswiese den Verein Herdenschutzhunde Schweiz, den Verein Pastore Abruzzese Schweiz oder den Verein Cão de Gado Transmontano Schweiz.

Die Stiftung KORA ist im Auftrag des Bundes verantwortlich für die Populationsüberwachung (Monitoring) der Grossraubtiere. KORA führt Forschungsprojekte zur Raubtierökologie und Wildtiermanagement durch, stellt Informationen für Behörden und die Öffentlichkeit zur Verfügung, beobachtet die Auswirkung der Grossraubtiere auf die Kulturlandschaft und erarbeitet Grundlagen für ein möglichst konfliktarmes Zusammenleben der Grossraubtiere mit den Menschen.