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Berufstatus, Aufgaben des Hirten
Der Hirte ist verantwortlich für das Wohlergehen der Herde, er ist bei jedem Wetter draussen bei den Tieren und arbeitet sieben Tage die Woche. Der Qualität der Hirtenarbeit wurde in der Schweiz lange Zeit zu wenig Beachtung geschenkt. Sie legt jedoch die Basis für die Kontrolle der Tiere, eine nachhaltige und optimale Nutzung der Weidegebiete, die Überwachung des Gesundheitszustandes sowie den Schutz der Herde vor Raubtieren. In der Schweiz sind Hirten während zwei Perioden im Einsatz: - Sömmerungszeit, Alp
- Winterweide
Sind Grossraubtiere anwesend, ist die Präsenz eines Hirten eine gute Ausgangslage, um die nötigen Schutzmassnahmen in der Praxis umsetzen zu können. Wichtig ist, dass die Herde gut geführt werden kann und sich nicht über zu grosse Flächen verteilt - ansonsten können Schutzhunde die Herde nicht effizient beschützen. Insbesondere in der Nacht sollte die Herde gut zusammengehalten werden können, sei es mit Hilfe eines Nachtpferchs oder durch kontrollierte Übernachtung der Herde an einem Ort. Diese Massnahmen sind arbeitsintensiv und verlangen je nach Herdengrösse mehrere Arbeitskräfte und Hunde. Zudem steigt die psychische Belastung des Hirten durch die Anwesenheit von Grossraubtieren, da er bei schlechtem Wetter in schwierigem Gelände nicht immer alle Tiere unter Kontrolle halten kann.
Im Gegensatz zur Schweiz gibt es in Frankreich und Deutschland schon seit langem Hirtenausbildungen mit offizieller Berufsbezeichnung. In der Schweiz wird der Hirtenberuf nicht selten von ausländischen Arbeitskräften ausgeführt.
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