Lamas und Herdenschutz

In der Schweiz wurden nur vereinzelt Erfahrungen mit Lamas im Herdenschutz gemacht. Aus diesem Grund hat AGRIDEA 2012 ein Pilotprojekt gestartet. 

Im Rahmen der Bachelor-Arbeit "Herdenschutz mit Lamas" wurde das Projekt  in Zusammenarbeit mit der ETH Zürich wissenschaftlich begleitet. (vollständiger Anhang der Arbeit

2013 wurde eine zweite Projektphase umgesetzt, um  die Erfahrungen und die Kenntnisse zu vertiefen. 2014 konnten in einer dritten Projektphase weitere Erkenntnisse in Bezug auf die Auswahl der Tiere und den Einsatz von Lamagruppen gewonnen werden. Im Sommer 2015 wurde in einer vierten Projektphase die Dynamik zwischen den Lamas und den zu beschützenden Schafherden untersucht. Die Erkenntnisse des Pilotprojektes wurden im Merkblatt "Einsatz von Lamas für den Herdenschutz" zusammengefasst.

Zusätzlich wurden die ersten 2 Projektphasen in einem Artikel im FORUM für Kleinwiederkäuer zusammengefasst. Weitere Informationen sind in einer Dokumentation zu finden. 

Der Bund unterstützt die Lamas als Herdenschutztiere nicht finanziell, da der Schutz bisher nicht ausreichend nachgewiesen werden konnte. Zudem untersagt die Tierschutzgesetzgebung die Einzelhaltung von Neuweltkameliden und Equiden. Lamas dürfen also zu Herdenschutzzwecken ebenso wie Esel nicht alleine in den Schafen gehalten werden.